Splatter-Theorie

Und mal wieder Theorieunterricht. Das vorletzte Mal. Thema? „Splatter“. Ach, nee, offiziell war es „Straßenverkehrssystem und seine Nutzung, Bahnübergänge“. Aber auf Grund der anschaulichen Fragen wie „da ist ein schlimmer Unfall passiert und dem Unfallopfer gucken alle möglichen Knochen und Organe raus – was macht ihr?“ erinnerte es mich doch eher an das Spätprogramm im Privatfernsehen. Dass eine andere Fahrschülerin mutig meinte, sie würde dem Opfer einen Druckverband anlegen, quittierte der Fahrlehrer mit: „Bist du irre? Wenn der Typ irgendwas hat, was du nicht kennst, dann fasst du ihn nicht an sondern wählst die 112.“ Im Zweifel wäre sie vermutlich aber selbst auf diese Idee gekommen.

Ansonsten war es für die Theorieprüfung durchaus nützlich, mal die Wortwirrungen von „Fahrbahn“, „Fahrstreifen“, „Straße“, „Leitlinie“, „Fahrstreifenbegrenzung“, „Sperrflächen“ und „Grenzmarkierungen“ durchzumischen. Ziemlich viel Stoff, aber mal halbwegs interessant, weil mir nicht mehr alle rechtlichen Kleinigkeiten klar waren, die mit den ganzen weißen Linien auf der Straße verbunden sind. Trotzdem plädiere ich dafür, dass man als Erweiterungs-Anwärter nicht den ganzen Unfug noch mal machen muss. Hilft ja aber nichts.

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